Ideale Wind- und Wetterbedingungen bieten Dir die besten Voraussetzungen. Windstärken um 4 Bft. und glattes Wasser garantieren Dir einen schnellen Lernerfolg. Damit der Weg zu unserer Schule für Dich möglichst kurz ist, findest Du uns an drei Hotelstränden.
Djerba ist das ideale Einsteiger-Revier für Windsurfen.
Segeln mit dem Wind in der Hand, das ist Surfen auch heute noch. Aber auch das Surfen will zuerst gelernt sein - am besten und am schnellsten unter fachkundiger Anleitung in einer Schule. Im Mittelpunkt des Lehrganges steht die Praxis - so erlebst Du von Anfang an den direkten Kontakt mit den Elementen Wind und Wasser. Die so erworbenen Fähigkeiten werden Dir im Windsurfing Grundschein, der vom VDS unter Anerkennung des Deutschen Segler-Verbandes, dem Spitzenverband für Wassersport, herausgegeben wird, bescheinigt.

Die Kunden werden von allen Hotels abgeholt und zu der nächstgelegenen Katamaran-und Surfstation gefahren.(Shuttle im Miet- und Schulungspreis enthalten). Somit können wir Windsurfen unabhängig vom Standort des Hotels anbieten.

Lizenzierte Windsurflehrer, in den Sprachen:
Englisch, Französisch, Deutsch, Arabisch, Italienisch.

Die Kurse werden in der Regel so geplant, dass täglich
2 Stunden geschult wird.

Probier- und Schnupperkurse
werden an einem Tag durchgeführt.
Surfmaterial
Mistral-Windsurfing: 40 Boarad der Firma HIFLY und MISTRAL.
60 Rigg der Fa. NORTH und HIFLY.

Anzahl Kurs-Teilnehmer
Die Teilnehmerzahl ist bei den verschieden Sportarten unterschiedlich.

Surfen
Anzahl offen, da genügend Bords und Riggs vorhanden.
Ca. 60 Bords und Riggs.

Einsteigerkurs
Ihr erhaltet Unterricht in den praktischen und theoretischen Grundlagen des Windsurfens. Eine eigene Surfausrüstung ist für den Surfstart und Gelegenheitssurfer nicht erforderlich. Wir stellen alles erforderliche Material zur Verfügung. Die Einsteiger taugliche Ausrüstung garantiert schon am Anfang einen schnellen Lernerfolg. Breite, rutschfeste Boards mit ca. 180l Volumen sorgen für genügend Stabilität und Auftrieb beim Start. Superleichte Kinder-, Jugend- und Erwachsenen Schulungsriggs (Einheit aus Mast, Segel und Gabelbaum) in abgestuften Grössen ab 1 qm macht das Lernen zum Kinderspiel.

Nach dem Einsteigerkurs sollte man sich noch ein Brett ausleihen oder besser:
Einen Aufsteigerkurs belegen. Das Fahrkönnen wird dann schnell sicher und perfekt.

o Winderkennung
o Grundausrüstung wie Surfbekleidung
o Brett & Rigg
o Auf- und Abbau
o Aufsteigen
o Rigg aufholen und Anfahren
o Stoppen
o Steuern und die daugehörenden Kräfte
o Kurse fahren
o Kreuzen, Wenden und Halsen bei leichtem Wind

Windsurf Lizenz VDS und VDWS
Der Surfkurs sollte mit einer Prüfung zum Windsurf Grundschein enden. Dieser berechtigt, auf bestimmten Revieren zu surfen und ausserdem kann man auf der ganzen Welt in allen VDWS oder VDS- Windsurfschulen die Windsurfausrüstung ohne Probleme ausleihen. Dieses ist besonders wichtig in Urlaubsländern, in die man kein eigenes Brett mitnehmen kann.
Kitesurfen lernen - unter der Sonne Afrikas
Eines der besten Reviere der Welt wurde von unserem Partner vor 10 Jahren für das Kitesurfen entdeckt.   Es ist eine 40km² grosse Lagune mit stehtiefem türkisfarbenem Wasser. Die Lagune wird zum Meer hin von einer Landzunge begrenzt, so dass keine Wellen entstehen. Die Lagune ist frei von Korallen und Seeigeln und gilt als eine der besten Einsteiger und Aufsteigerplätze im europäischen/ afrikanischen Raum. Selbst bei starkem Andrang bietet die Lagune Platz ohne Ende. Ihr steht unter ständiger Beaufsichtigung, Ebbe und Flut wirken sich kaum aus, der thermische Wind ist sideshore bis schräg auflandig, die Wassertemperatur immer wärmer als in der offenen See.
Ideale Reisezeit
Djerba ist ein Ganzjahresziel, aber beachtet, dass ihr von Dezember bis März ruhig einen Langarm-Anzug einstecken solltet, denn wenn so ein Tiefdruckgebiet durchrauscht, dann kann es schon einmal empfindlich kalt werden. Die Sommer sind knackig heiss so dass ihr mit Lycra oder Shorty auf eurer Kitereise gut ausgestattet seid. In den Lagunen ist das Wasser immer etwas wärmer als im offenen Meer und wenn ihr doch einmal nach dem Kiten im Dezemberr durchgefroren seid, dann wärmt ihr euch einfach im Hamam oder Rasul eures Hotels wieder auf. Ideale Zeiten für die Kitereise nach Djerba sind das Frühjahr und der Herbst, denn dann sind die Temperaturen angenehm und ihr habt die höchste Windausbeute für eure Kitereise nach Djerba.

Professionelle Kiteschulung - mit Spass zum Erfolg
Djerba bietet eines der besten Schulungsreviere im europäischen und nordafrikanischen Raum. Nur durch kompetente Schulung lässt sich dieses Potential nutzen. Neben unseren bewährten Einsteigerkursen und Personaltraining bieten wir auch spezielle Kitesurf-Eventwochen an. In diesen Wochen geht es in erster Linie ums Kitesurfen. 6 Tage Unterricht, Training, Material, Betreuung, Fehlerauswertung, Sicherheitstrainig und vieles mehr. Effektiver kann kitensurfen lernen nicht sein.

Offiziell lizenziertes VDWS Kitesurf-Schulungscenter
Unsere Kitesurfschulung setzt auf Sicherheit - in Schulung und Material. Erfahrene VDWS- Kitesurflehrer unterrichten unter Einsatz aktuellsten Lehrmaterials auf Grundlage speziell entwickelter Schulungskonzepte.

Kitekurse, Privatunterricht und Kiteverleih
Unsere Angebote  bei der Kitesurf-Schule 'Les Dauphins' umfassen Einsteigerkurse, Aufsteigerkurse, Kiteweek, Privatunterricht sowei Kite-Verleih. Über Preise und Saison kannst Du Dich unter Angebote (Knopf rechts oben) orientieren.

Der Kitekurs endet mit der Abnahme der theoretischen und praktischen VDWS Kiteprüfung. Der Kiter erhält seinen "Führerschein", der an allen professionellen Stationen, sowie befahrenen Wasserstrassen vorgezeigt werden muss. In unserer Schule wird die internationale Kitelicence von IKO und VDWS anerkannt. Ebenso können fehlende Steps durch unser Schulungsteam abgenommen werden.

Auch für Nicht-Kiter ein toller Ferienaufenthalt
Kitereisen Djerba - Kiten an den Lagunen auf DjerbaAuf Djerba könnt ihr immer auch mit nichtkitender Begleitung oder Familie euren Kiteurlaub verbringen. Die Hotels sind bei sehr gutem Standard recht preiswert und bieten häufig Thallasso Therapien, umfangreiche Wellnessbehandlungen im Spa, es gibt einen Golfplatz und Tennis, Reiten, Biken, Baden etc. ist immer möglich. Der große Stehbereich in den Lagunen bietet viel Sicherheit zum Kiten und die kurze Flugzeit spiegelt sich immer auch im Reisepreis für euren Kiteurlaub wider. Besonders interessant ist Djerba auch für Gäste, die einen Hauch von Orient erleben wollen: Es gibt auch einen Basar, auf dem ihr feilschen und handeln könnt, aber eben auch moderne Restaurants und Diskotheken.
In den riesigen Lagunen von Djerba haben mittlerweile viele Kiter ihren Kiteurlaub verbracht und viele Anfänger das Kiten erlernt, denn in dem extrem grossen Stehbereich lassen sich prima die ersten Steps erlernen und auch die Cracks haben hier ihren Spass, denn schliesslich ist die Insel klein und rund.... also irgendwo findet sich immer ein Spot mit Welle und einsamen Stränden. Djerba bietet ganzjährig die Möglichkeit für einen Kiteurlaub.

Ideale Bedingungen zum Kitesurfen
Flach abfallende, kilometerlange Sandstrände und knietiefe Lagunen sind das Paradies für jeden Kitesurfeinsteiger. Das Kitesurfen ist hier absolut sicher. Du kannst bei jeder Windrichtung Kitesurfen, denn Du wirst bei ablandigem Wind nicht in das offene Meer abgetrieben. Als fortgeschrittener Kitesurfer kannst Du hier Sprünge und Moves gefahrlos trainieren. Die Wassertiefe ist ausreichend und Du hast Platz ohne Ende. Keine anderen Wassersportarten oder Schwimmer stören Dich beim Kitesurfen.

Anfahrt und Kitecenter
Das Kitecenter von unserem Partner Günter liegt im Süden der Insel Djerba an der Lagune am Römerdamm, ca. 7-15 Km von der Hotelzone entfernt. Du fährst die Route Touristique in Richtung Aghir und dann weiter in Richtung Römerdamm (el Kantara). Die Strasse führt direkt zur Kitestation. Die Fahrkosten betragen je nach Hotel, d.h. ca. 5 CHF pro Strecke. Wir bieten auch einen Shuttle-Service an. Hier am breiten Sandstrand findet ihr eine feste Station mit Toilette, Sonnenschirmen, Liegen, Getränkeverkauf und natürlich Verleih und Schulung. Das Center ist ausgestattet mit North Kiteboarding Equipment. Die Schule war übrigens die allererste Kiteschule auf Djerba und ist heute Mitglied im IKU und VDWS. Für den Verleih und Kurse stehen Kites zwischen 4qm und 20 qm zur Verfügung. Am Spot selber besteht die Möglichkeit das Equipment mit Süsswasser zu reinigen. Ein Kompressor für das Aufblasen der Kites steht bereit. Für Eure Sicherheit gibt es Motorboote, die auch zur Schulung eingesetzt werden.

Unser Spot - absolut makellos
Unseren Kunden bieten wir an der Station von Günter Schwerfeld "Les Dauphins", mit dem wir als Partner zusammenarbeiten:

o grosse hindernissfreie Übungsflächen
o 40km² Stehrevier, keine Wellen, keine Strömung
o Untergrund ist sandig - schlickig
o konstanter Wind, je nach Windrichtung
o absolut Abtreibsicher, keine Hindernisse in Lee
o Rettungsboot
o ausreichend und aktuelles Schulungsmaterial
o motivierte Leute
o professionelles Schulungskonzept unterrichtet von VDWS Kitesurflehrern
Kiten an den Lagunen auf Djerba
Tauchen und Tauchkurse
Wer meint, dass Tunesien nur ein Sandstrandparadies ist, wird schnell eines besseren belehrt. Durch die lange Mittelmeerküste des Landes werden dem Taucher einige wirklich schöne Spots geboten. Basen gibt es nicht wirklich viele - aber dort wo welche existieren ist ein Sprung ins Wasser auf jeden Fall ratsam. Taucher finden vor der Küste Tunesiens eine herrliche Unterwasserwelt, vor allem in Tabarka. Die 18 Tauchzentren des Landes bieten ausgezeichnete Ausrüstungen und professionell ausgebildete Lehrer. Die Küstenlandschaft ist Dank einer Vorreiterrolle in Sachen Umweltpolitik auf dem afrikanischen Kontinent in einem besonders guten Zustand.

In Tunesien gibt es überall moderne Tauchzentren, die optimal auf die Touristen vorbereitet sind. Die mit unzähligen Höhlen, Kanälen und Vorsprüngen durchfurchte Felsküste bei Tabarka im Norden des Landes lockt mit ihrer klaren Unterwassersicht, ihren roten Korallenriffen und korallenähnlichen Rotalgen abenteuerlustige Taucher aus aller Welt an. Jedes Jahr im September findet dort auch das Coralis-Festival für Unterwasser-Fotografie statt.

Andere Anziehungspunkte für Taucher sind der lange Küstenstreifen von Hergla nördlich von Sousse bis hinunter nach Skanès bei Monastir und Mahdia sowie die Insel Djerba. Das gesamte Tauchrevier vor Djerba ist noch weitgehend unerforscht. Ein für das Mittelmeer untypischer Fischreichtum und Schiffswracks aus den beiden Weltkriegen laden Beginner und brevetierte Taucher gleichermassen ein. Vor allem drei gut erhaltene Wracks mit zahlreichen skurrilen Schiffsutensilien bieten viel Platz zum  Entdecken.

Ein Taucheranzug ist in der Regel nur zwischen November und April nötig, da die Wassertemperaturen zumeist angenehm mild sind. Die beste Jahreszeiten zum Tauchen sind auf jeden Fall Frühjahr und Sommer, weil dann die grösste Vielfalt von Fischen und Meerestieren beobachtet werden kann.






Tauchen in Tabarka an der Korallenküste
Die Bezeichnung „Korallenküste„ verdankt diese Region den hier noch intakten Korallenbänken, die diesen Abschnitt zu den interessantesten Tauchspots des Mittelmeeres machen. Hier gibt es weite, teilweise menschenleere Strände und einsame Buchten und vor allem Korallenriffe. Sporttaucher finden hier ideale Voraussetzungen für ihr Hobby: Tauchausflüge zu dem Unterwasserfelsen ‚Roche Merou’ mit seiner Zackenbarschkolonie oder zum ‚Riff der schwarzen Korallen’ machen den Tauchurlaub in dieser Region unvergesslich. Auch gibt es hier die meisten Arten an Fischen und die Unterwasserwelt ist reich davon, so dass man immer etwas zu sehen bekommt. Die meisten Naturschwämme aus Tunesien kommen von Tabarka, da reichlich davon vorhanden sind. Solange der Tourismus hier noch nicht so ausgebreitet ist, sollte man die Gelegenheit nutzen, auch wenn man kein Tauchfreund ist. In Tabarka gibt es vier Tauchbasen. Alle tauchen und Schulen nach CMAS - Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques und sind vom tunesischen Tauchverband zertifiziert.

Tauchcenter Loisirs de Tabarka
Der Tauchclub liegt am Jachthafen von Tabarka und ist etwa 15 Minuten von der Hotelzone entfernt. Die beiden Tauchboote der Loisirs de Tabarka sind die SEA QUEEN, mit einer Länge von 12m und einer Kapazität von 15 Personen, und die BARBAROS, mit 13m Länge und einer Kapazität von 20 Personen.

Die meistbesuchten acht Tauchplätze sind nicht weit entfernt von der Küste, nahe der Felsformationen. Das Tauchequipment ist von guter Qualität und entspricht den internationalen Normen. Es erlaubt gleichzeitig bis zu 40 Tauchgänge oder 80 bis 120 Tauchgänge pro Tag. Zur Sicherheit der Taucher befindet sich Sauerstoff an Bord jedes Schiffes. Zudem hat es mehrere Druckkammern im Hafen von Tabarka.
Tauchen an der Korallenküste (Tabarka)
Tauchgänge in Tabarka - Ein Bericht von Roland Poschung und Daniel Steffen

Steinreich der Zackenbarsche

„Abrakadabra“ - Tabarka! Das Wort klingt magisch, paradiesisch, nicht zuletzt für Taucher. Daniel Steffen, Sekretär beim Tauchclub Thunersee (www.tc-thunersee.ch) und Managing Director der Air-Business Consultants AG in Bern/ Belp, ist von den Mittelmeer-Divespots rund um Tabarka begeistert: „die Tauchplätze um Tabarka bis hin zur Grenze Algeriens sind nirgendwo tiefer als 35 Meter. Alle Plätze sind abwechslungsreich. Die Region scheint mir ideal für einen Familien-Tauchurlaub mit nichttauchenden Partnern“. Und weiter erklärte Daniel Steffen: „die Tauchguides sind echt gut drauf und lassen einem in Frieden und Ruhe tauchen. Das Ganze läuft tunesisch gemütlich, aber äusserst pünktlich ab. Tauchen kann man so lange die Flasche reicht“.

Tauchen mit Le Merou

In Tabarka gibt es vier Tauchbasen. Alle tauchen und schulen nach CMAS - Confédération Mondi-ale des Activités Subaquatiques und sind vom tunesischen Tauchverband zertifiziert. Die nächste Dekompressionskammer befindet sich in Tunis.
Mit Daniel Steffen und Xenotours haben wir uns für das Tauchcenter Le Merou entschieden. Die Basis bietet alles, was man benötigt. 12 Liter Stahlflaschen, aber kein Nitrox. Die Tauchgänge kosten ca. CHF 30 inkl. Flasche, Blei, Bustransfer und Bootsfahrt“. Wir empfehlen die Ausrüstung (inkl. Tauchcomputer) von zu Hause mitzunehmen. Tauchcenter Le Merou gibt lediglich einen einfachen Lungenautomaten, also ohne die alternative Luftversorgung „Octopus“, mit.

Die zweckmässig eingerichtete Basis ist gleich hinter dem Hotelrestaurant beim Kinderspielplatz und der Disco. Die bereitgestellten Tauchkisten und Flaschen werden gemeinsam zum Bus getragen (ca. 20m und eine Treppe!). Kaum hat man alles im Busanhänger oder Kleintransporter verladen, fährt man zum Hafen von Tabarka. Die orientalische Musik und das Mitsingen der Einheimischen im Bus beschwingt... Basisleiter Bouchendira Anouar, kurz „nur“ genannt, führt in tunesisch strenger Manier eine hilfsbereite und seriöse Crew, die unter Boot-Capitaine Khalèd ausläuft. 15 bis 20 Personen finden darauf Platz. Wir tauchen mit Fayçal, Sami und Tauchchef Rachid sowie Tauchgästen aus Italien, Schweiz, Tschechien und Frankreich, darunter Olivia P., „une Gendarme de Paris“ - für uns alle an Bord ein keckes „Foto-Fisch-Model“! Während sich Olivia als „Seejungfrau“ in Pose wirft, hält Tauchchef Rachid, von ihr unbemerkt, einen frisch gefangenen Fisch an die Beine.

„Die Felsen der Barsche“
Tauchabenteuer Tabarka kann beginnen: Das Tauchcenter Le Merou bietet zwölf Tauchplätze an, dabei sind „Der Felsen der Barsche“, „Cap Tabarka“ und „Die Tunnels“ sehr beliebt. Tauchinstruktor Fayçal gibt uns das Briefing in der Landessprache Französisch und auf Englisch. Zuerst besuchen wir die „Felsen der Barsche“, welche sich 20 Minuten vom Hafen entfernt befinden. Der Wetterumschwung sorgt für Wellengang... und gleich beim Abtauchen merken wir - natürlich auch für schlechte Sicht (5 - 8 m). Auf 16m Tiefe wird die „Visibilité“ - dank leichter Strömung - aber wieder „mieux“, sprich besser. Der Meeresgrund imponiert durch die riesigen Felsblöcke, die steilen Schluchten und schwarzen Tunnels. Die Bepflanzung lebt, grün-weiss dominiert, stark wachsendes Seegras wippt im

Rhythmus der Wellen. Farbenfrohe Korallen treffen wir vereinzelt, für Aufmerksamkeit sorgen die grossen Zackenbarsche, die sich uns neugierig nähern. Die gigantischen Felsblöcke erinnern uns an riesige Kartoffeln, die sich x-meterhoch auftürmen, dazwischen verwinkelte Tunneldurchgänge und geheimnisvolle Höhlen. Ein verrücktes Bild, ein neuartiges Taucherlebnis... - noch intensiver als auf den Seychellen. Im felsigen Grund sind Polypen aller Schattierungen zu bewundern. Kleinere und grössere Fischschwärme begrüssen uns: Schnapper, Meerbrassen, Sergants, Doraden, Heringe, Barsche, Seegurken, Prachtstern- und Warzenschnecken sowie Kraken begegnen uns bei den Tauchgängen. Beim Auftauchen ist auf Quallen zu achten.


(Bild links anklicken: Video eines Tauchganges durch den Tunnel)
Tipp: Für grösseres Bild (Vollbild), im Video kleines Quadrat rechts-unten anklicken


„Cap Tabarka“ und „Tunnel“
Auch der nächste Tauchspot ist nur 20 Minuten vom Hafen entfernt. Faulenzen ist deshalb bei diesen Ausflügen nicht angesagt. Alle an Bord bereiten sich unverzüglich auf den nächsten Tauchgang vor. „Cap Tabarka“ ist das nächste Ziel. Diesmal übernimmt Tauchinstruktor Sami das Zepter und orientiert uns über seinen Tauchplan. Felsiger Grund auch hier, farbige Korallen und eine reichhaltige Fauna und Flora
unter Wasser. Der Grund fällt langsam von 3auf 20m, stufenweise tauchen wir ab und versuchen uns zu orientieren. Die imposanten Felsblöcke, manche ähneln „XXXL-grossen“ Holzkohlenstücken, sehen immer wieder anders aus; und die Strukturen der Felswände bieten zahlreiche Verstecke für die Lebewesen im Mikrokosmos. Ein gemütlicher Tauchgang: Im Detail liegt diesmal der Reiz der Beobachtungen!

Sami ist sehr aufmerksam und entdeckt eine braune Seeschnecke, die sich geschickt zu verteidigen sucht. Wie Rauch kommt eine weisse Flüssigkeit aus ihr heraus, als er sie mir auf der Hand zeigen will. Dass sich diese Flüssigkeit, ähnlich einem Spinnenfaden, x-fach zersetzt und an Fingern sowie Tauchanzug sofort klebt, merke ich erst Augenblicke später. Zu spät. Für eine Weile bin ich mit dem Wegzupfen der Klebefäden beschäftigt.

Die letzten Tauchgänge führen uns zum „Tunnel“ und zum „Pointe de L’Ile“. Das „Tunnel“ verdient seinen Namen. Die Tauchenden werden sorgfältig auf die längeren und im schwarzen Bereich liegenden Durchgänge vorbereitet. Dann ist es soweit, Tauchinstruktor Sami führt die Gruppe an und taucht ins schwarze Loch. Die Augen müssen sich zuerst an diese Dunkelheit gewöhnen; richtiges Tarieren ist bei einem Durchmesser des Tunnels von knapp 3m wichtig. Bedenken wegen Platzangst zerstreuen sich, die Lust an Entdeckungen, an neuartigen Unterwassergefühlen nimmt zu. Sami taucht zügig und schaut kontrollierend zur Gruppe zurück. Eine Taschenlampe wäre jetzt von Vorteil, doch dann nach 20m wird es schon heller. Irgendwie gewöhnt man sich an diese geheimnisvolle Umgebung - Lichtstreifen durchfluten plötzlich das glänzende Wasser. Ein faszinierendes Lichtspiel mit den Sonnenstrahlen - und die eigene Gefühlswelt mischt sich mit Erregtheit, Freude und Erleichterung.


Das gesamte Tauchrevier vor Djerba ist noch weitgehend unerforscht. Ein für das Mittelmeer untypischer Fischreichtum und Schiffswracks aus den beiden Weltkriegen laden Beginner und brevetierte Taucher gleichermassen ein. Vor allem drei gut erhaltene Wracks mit zahlreichen skurrilen Schiffsutensilien bieten viel Platz zum  Entdecken.
Abtauchen in Djerba
Revierbeschreibung

Highlights der Region sind sicherlich die drei Wracks von dem zwei aus dem zweiten Weltkrieg stammen. Durch den sandigen Untergrund kann die Sichtweite bis 20 Meter liegen. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Schiffsutensilien, die nach wie vor in der Tiefe anzutreffen sind. Sicherlich auch aus dem Grund, da die Anzahl der tauchenden “Souvenirjäger” auf Djerba eher gering ist.

Lage: Die Wracks Aida und Ricardo sind aus dem zweiten Weltkrieg und in Tiefen von 18m und 26m aufzufinden. Das Wrack Attilata war ein grosses Fischerboot und liegt auf 38m Tiefe. Mit Fahrtzeiten von 20 bis 30 Minuten liegen alle drei Wracks im "offenem Meer".

Fischbestand: Das zum Lebensraum umfunktionierte künstliche Riff, mit vielen Schlupflöchern, bietet einer Vielzahl von Klein- und Schwarmfischen eine Heimat. Da die Fischer i.d.R. die Wracks meiden, um Ihre Netze nicht zu beschädigen, ist die Fischpopulation in den letzten Jahren gestiegen.

Unterwasserlandschaft: Unterschiedlich stark bewachsene Schiffskörper, welche alle in der Regel in guten Zustand sind und ungewöhnliche Details (Gasmasken, Munition, Schreibmaschinen, Ampullen  u.v.m.) vorweisen können.

Die Wracks Aïda , Ricardo Giniori und Attilata

Das Wrack Aïda
Das Wrack liegt ca 8km von der Küste und von der Tauchbasis entfernt in einer maximalen Tiefe von 20 Metern. Die Aïda ist ein im zweiten Weltkrieg versenkter italienischer Versorger und bietet nun Schutz für zahlreiche Fische und Pflanzen. Das Schiff ist zusammengesackt, so dass es keine betauchbaren Hohlräume gibt. Auf diesem Schiff befinden sich keine Waffen, dafür aber Gasmasken, ein Feldtelefon und ein Filmprojektor, ausserdem liegt ein Paket Flakmunition neben der Bordwand im Sand sowie ungefähr 70 Meter von dem Heck drei Panzerwagen, die noch zu betauchen sind. Die Panzerwagen sind teilweise zerstört, aber im Detail noch gut erhalten. Sie werden jetzt von Zackenbarschen und Oktopusse bewohnt.

Das Wrack RICHARD GINIORI
Dieses italienische Militärwrack liegt ca. 12km von der Küste und von der Tauchbasis entfernt. Das Schiff versank während des zweiten Weltkriegs und befindet sich nun in einer Tiefe von 26 Metern.Die Ricardo ist über 150m lang und offenbar von mindestens zwei Treffern auseinander gesprengt worden. Im Bugteil finden sich haufenweise leer geschossene Hülsen von Flak, MG und Karabinermunition. Dort liegen auch noch durch Kalkablagerungen zusammen gebackene Gewehre und viele andere Gegenstände. Neben dem Schiff liegt das Steuerrad auf dem Sandboden. Im Heck befand sich wohl die Messe. Hier liegt noch viel Geschirr herum. Es gibt einige Fischschwärme am Wrack.

Das Wrack Attitala
Dieses Fischerboot liegt ca. 40m tief und ca. 20km von der Küste entfernt. Dieses Wrack bietet ein ideales Territorium für grosse Zackenbarsche und andere grosse Mittelmeer-Fischarten, da dort sehr wenig getaucht wird.

Weitere Tauchspots

Die Felsen von Sidi Soliman
Dieser Tauchplatz direkt vor der Tauchbasis ist ideal für Anfänger und Check Dives. Die Tiefe variiert zwischen 1 bis 5m und erlaubt Kindern und Anfängern das Entdecken von Fauna und Flora unter Wasser.

Die Felsen von Ras Turgueness
Diese Felsblöcke liegen ca. 3.5km von der Tauchbasis entfernt. Kleine Unterwassertunnels bieten Schutz für Rochen, verschiedene Fischarten und Schwämme. Mit einer Tiefe zwischen 5 und 10m bieten diese Felsen ideale Tauchplätze für Anpassungs- Tauchgänge und Tauchübungen.

Lighthouse
Direkt vor dem Leuchtturm liegend, in der Verlängerung der Landspitze, dauert die Fahrtzeit ca. 10 Minuten. Das Riff beginnt in ca. 5 Meter und reicht bis ca 11 Meter Tiefe herab. Zwischen dem felsigen Untergrund befinden sich einzelne Seegraswiesen. Zwischen den einzelnen Felsen tummeln sich Brassenschwärme, Soldatenfische und vereinzelt Muränen.

Die Oktopus Felsen
Diese Felsen liegen ca. 7 km von der Küste entfernt ca.15 Minuten Fahrt. Die maximale Tiefe ist 16m. Der Felszug erstreckt sich über mehr als 1000m und ermöglichen sehr schöne Drifttauchgänge. Zahlreiche Oktopusse leben dort und viele verschiedene Fischarten sowie Rochen. Zu diesen Felsen kommen auch Meeresschildkröten um sich auszuruhen.

Twin Rocks
Mit dem Schlauchboot geht es parallel zur Küste in ca. 10 Minuten zu den Twin Rocks. Am Bojenseil geht es auf ca. 15 Meter runter. Die Unterwasserlandschaft zeichnet sich durch Fels, Sand und Seegraswiesen aus. Zwei aufgestellte Felsblöcke dienen als Namensgeber für diesen Tauchplatz. Sepien und Octopusse nennen die vielen Aussparungen ihr zu Hause. Neben diesen Bewohnern bevorzugen Meerjunker, Meerpfauen, Sägebarsche, Zackenbarsche, Flötenfische und kleine Rochen diese Region.
Tauchschule und Tauchkurse

Tauchgänge und Tauchkurse liegen in den Händen unseres Partners Blue Dolphin. Der Tauchclub wurde im Jahre 2006 von zwei leidenschaftlichen Tauchern gegründet: Mongi und Anne-Françoise. Sie möchten die Schönheiten der Mittelmeer-Unterwasserwelt allen zeigen, die dieses Abenteuer erleben möchten. Ihre Erfahrungen und Kenntnisse erlauben sicheres Tauchen für Anfänger und erfahrene Taucher. Hier werden Kurse und Exkursionen von qualifizierten und staatlich anerkannten Tauchlehrern durchgeführt.  Nebst geführten Tauchgängen liegt der Schwerpunkt der Tauchbasis in der Ausbildung. Hier kann jeder das Tauchen von Grund auf lernen: Vom Kindertauchen bis hin zum Wracktauchen.

Ergänzend werden Bootsausflüge, Schnorchelausflüge, fischen und andere Aktivitäten angeboten. Für 'Nichttaucher' werden erlebnisreiche "Schnorchelausflüge" mit Boot angeboten. Begleitpersonen die weder Tauchen noch Schnorcheln sind willkommen und können mitfahren.

Die Tauchbasis
Die Tauchbasis liegt In der Touristikzone zwischen dem Hotel Iberostar Mehari und dem Riu Palace Royal Garden, direkt am langen Sandstrand von Djerba. Durch seine zentrale Lage sind die Tauchplätze schnell erreichbar. Zum Tauchclub gelangen Sie durch das Hotel Iberostar Mehari oder über die Promenade neben der Disco vom Riu Palace Royal Garden.

Austattung der Tauchbasis:
Beim Equipment, das bei fast allen Tauchkursen inklusive ist, können Sie sich auf Qualität verlassen, denn Blue Dolphin arbeitet mit zuverlässigen Produkten führender Hersteller. 20 Jackets (Cressi, Mares), 20 Atemregler mit Oktopus, Finimeter und Inflator (Cressi, Aqualung), 40 Sets Masken, Flossen und Schnorchel, 60 Tauchanzüge (7mm, 5mm und Shorty), 60 Stahlflaschen von 5 L bis 15 L (DIN+INT), 2 Kompressoren

Tauchkurse
Der Trend zum Aktivurlaub wird immer stärker. Gerade in der Ferienzeit möchten immer weniger Reisende auf ihre Hobbys verzichten, für die in der Hektik des Alltags ohnehin nur wenig Zeit bleibt. Ein breites Programm für jeden Geschmack - im gewohnt fairen Verhältnis zum Preis - erwartet Reisende in Tunesien. Ob Kite-Surfen, Tauchen, Golfen oder Thalasso im Wellnessbereich, denn in Tunesien lassen sich Bade- und Aktivurlaub ausgezeichnet kombinieren. Deutschsprachige Experten stehen für zahlreiche Sportarten zur Verfügung und bieten Kurse auf jedem Niveau und zu günstigen Preisen an.

Wassersport in Tunesien