Tabarka - Ein Traum in Blau und Grün

Tabarka, das grüne und blaue Tunesien. Riesige Korkeichenwälder in den Hügeln und Tälern des Kroumerie-Gebirges, das ruhige tiefblaue Meer, das zart die Felsküsten, unzählige Buchten und die feinen Sandstrände umspült, machen diese Region besonders reizvoll. Das malerische Hafenstädtchen und die darüber liegende genuesische Festung haben eine bewegte Vergangenheit. Über Jahrhunderte haben sich die Genuesen und Franzosen um das Monopol der Korallenkulturen, das rote Gold des Mittelmeers, gestritten.
Heute ist Tabarka ein idealer Ort für geruhsame Erholungs- und Bade-Ferien. Gewähr dafür bieten: Wenige Hotels, kein Massentourismus, die unverbrauchte Natur mit ungeahnten Wandermöglichkeiten,der einzigartig, inmitten von Pinien, Weihern und grünen Hügeln gelegene 18 Loch Golfplatz, sowie Tauchen zu intakten Korallenriffen und Grotten. Eine liebliche Umgebung und Kulturstätte wie Bulla Regia und Dougga laden zu interessanten und abwechslungsreichen Ausflügen.
Die kleine Schweiz Afrikas
Der Küstenstreifen bezaubert durch eine Vielzahl unberührter Buchten, die sich von der Berg- und Waldlandschaft des Hinterlandes abheben. Dieser grüne Flecken Erde, mit seinen Wadis (ausgetrockneten Flussläufen) und Seen, den fruchtbaren Ebenen und der eindrucksvollen Waldlandschaften, kontrastiert zu der weiten Wüstenregion des Südens und zeigt seinen Besucher ein unbekanntes, grünes Tunesien.
Strandferien, Ruhe, landschaftliche Vielfalt: Der Traum vieler Erholungssuchender wird in Tabarka Wirklichkeit! Hier stimmen noch Preis und Qualität - und selbst das Flanieren und Einkaufen gerät nicht zum Spiessrutenlauf.
Paradies für Wanderer, Golfer und Taucher
Den Erholungssuchenden erwartet hier alles, was er für einen entspannenden Urlaub benötigt: Kilometerlange Sandstrände, hervorragende Bademöglichkeiten, ein umfangreiches Sportangebot und eine aussergewöhnliche Landschaft, Fauna und Flora.
In dieser Landschaft findet sich mit dem Tabarka Golf Course der schönste und spektakulärste Golfplatz Tunesiens, dessen 18 Löcher sich über eine Gesamtlänge von etwa 6 Kilometern dem Meer entlang winden. Das gebirgige Hinterland mit den weiten Pinien- und Korkeichenwäldern lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein, wo man öfters auf Wildschweinkolonien trifft.
Die Bezeichnung "Korallenküste" verdankt diese Region den hier noch intakten Korallenbänken, die diesen Abschnitt zu den interessantesten Tauchspots des Mittelmeeres machen. Sporttaucher finden hier ideale Voraussetzungen für ihr Hobby: Tauchausflüge zu dem Unterwasserfelsen "Roche Merou" mit seiner Zackenbarschkolonie oder zum "Riff der schwarzen Korallen" machen den Tauchurlaub in dieser Region unvergesslich.
Tabarka - ein Ort mit Geschichte
Tabarka wurde im fünften Jahrhundert vor Chr. von den Phöniziern gegründet und in der Folgezeit römisch. Im Tausch gegen den berühmten Piraten Dragut gelangte die Stadt Mitte des 16. Jahrhunderts von den türkischen Korsaren in die Hände der Genueser Familie Lomellinim/Grimaldi. Sie erbaute eine Festung auf der kleinen vorgelagerten Insel, die ein wichtiger Standort für den genuesischen Handel wurde. 1741 wurde das Gebiet von den tunesischen Beys erobert.
Sehenswürdigkeiten in Tabarka
Das beschauliche Städtchen Tabarka, mit seinem französischen Flair, bietet einen kleinen Fischerhafen, viele kleine Buchten und eine trutzige Festung. Diese Genueser-Festung, mit den noch bestehenden Aussenmauern, kann heute über einen Damm besucht werden. Von hier hat man einen sehr schönen Blick auf den Küstenstreifen und die Stadt mit seinen typischen roten Ziegeldächern.
Ein pittoresker Aussichtspunkt sind die Felsen ‚Les Aiguilles’, bis 25 Meter hohe, bizarre Felsnadeln, die westlich vom Hafen aus dem Meer ragen. Im Zentrum der Stadt gibt es einen Platz mit einer sehr schönen Gartenanlage. Auf der Avenue Habib Bourguiba, der Hauptstrasse des Städtchens, haben sich zahlreiche Geschäfte, Souvenirläden, Cafes, und Restaurants angesiedelt.
Sehenswert ist auch die Basilika aus dem 19. Jahrhundert, die auf antik-römischen Fundamenten erbaut wurde. In ihr ist ein kleines Museum untergebracht, in dem vor allem römische Münzen und einige frühchristliche Mosaike gezeigt werden. Das Korkmuseum (Musée de liège) gehört zu einer Korkfabrik und zeigt in einer kleinen Ausstellung Interessantes über die Korkherstellung. Bekannt ist Tabarka auch für sein jährlich stattfindendes internationales Jazzfestival im Sommer.
Tabarka ist berühmt für seine Meeresspezialitäten, die man sich im Urlaub nicht entgehen lassen sollte. Weitere Restaurants und Cafes liegen an der Uferpromenade in der Nähe des Yachthafens. Mit grossen Sensationen kann Tabarka selbst nicht aufwarten. Es ist eher das Umland mit seiner ungewöhnlichen Natur und die nahegelegenen, berühmten Ausgrabungsstätten, die interessierte Besucher in ihren Bann ziehen
Ausflugsziele im Umland von Tabarka
Für Liebhaber antiker Geschichte hat die nähere Umgebung Tabarkas einiges zu bieten: Eine aussergewöhnliche Sehenswürdigkeit ist zweifelsohne die antike Stadt ‚Bulla Regia’, mit eleganten römischen Villen mit 2- bis 3-stöckig in die Tiefe erbauten Untergeschossen oder Dougga, die grösste archäologisch Stätte Tunesiens. In ‚Chemtou’ bekommt man einen hervorragenden Einblick in die antike Zivilisation der Numider. Hier befindet sich das Ruinengebiet der römischen Stadt Simitthus mit dem Abbaugebiet des berühmten numidischen Marmors, auf den sich der Reichtum der Stadt gründete.
Für diese Ausflugsziele passiert man jeweils den Luftkurort Ain Draham, der 800m.ü. Meer liegt - inmitten von Eucalyptus- und Eichkorkwälder. Warme Thermalquellen sind die Grundlage eines modernen Thalassohotels.
80km nordöstlich von Tabarka liegt die vulkanisch, felsige Inselgruppe ‚La Galite’. Zur Erhaltung seltener Tierarten wurde die Inselgruppe zum Naturschutzgebiet erklärt. Ab 10-12 Teilnehmern kann Xenotours exklusive Ganztagesfahrten zu dieser beeindruckenden Inselgruppe organisieren.
Ichkeul Nationalpark
Der Ichkeul Nationalpark befindet sich in der Nähe der tunesischen Stadt Bizerta. Der erst 1980 eingerichtete Nationalpark wurde bereits im Jahr seiner Gründung als Weltnaturerbe seitens der UNESCO anerkannt und dient in erster Linie dem Schutz der Vogelwelt. Neben ganzjährig in Tunesien einheimischen Arten stellt
der Ichkeul See das Reiseziel vieler europäischer Zugvögel dar, welche am See sowie in den ihn umgebenden Feuchtgebieten ihr Winterquartier nehmen. Zu den grossen Säugetieren im Nationalpark gehören Wasserbüffel und Wildschweine. Der Ichkeul See ist ein natürlicher See, welcher durch den gleichnamigen Fluss durchflossen wird. Das Wasser dient heute auch zur Trinkwasserversorgung der Bevölkerung. Trotz des Naturparkcharakters ist der See ökologisch gefährdet, da er einen wachsenden Salzgehalt aufweist. Das Naturschutzgebiet stand während einiger Jahre auf der Roten Liste der bedrohten Naturstätten, es wurde nach einer Verbesserung der Situation und einer vorübergehend deutlichen Minderung des Salzgehaltes 2006 von dieser gestrichen.
Die Versalzung des Ichkeul Sees wurde sicher durch den Bau eines Staubeckens von Menschenhand gefördert, angesichts der unmittelbaren Nähe zum Mittelmeer ist der Effekt aber nicht unbedingt als völlig unnatürlich anzusehen. Zudem besteht eine natürliche Wasserverbindung mit dem Bizerte-See, bei welchem es sich um einen Salzwassersee handelt.
Der Eintritt in den Ichkeul Nationalpark ist frei, aus Sicherheitsgründen werden Besucher jedoch beim Betreten und Verlassen des Parks registriert. Der Aufenthalt im Park ist bis zum Einbruch der Dunkelheit möglich. Urlauber, die einen umfassenden Einblick in die Pflanzen- und Tierwelt des Ichkeul Nationalparks gewinnen möchten, können eine Führung durch einen Mitarbeiter des Parks buchen. Neben zahlreichen Naturschönheiten fallen auf dem Gebiet des Nationalparks auch einige Überreste antiker römischer Bauwerke auf.
Zu empfehlen ist der Besuch des kleinen zum Nationalpark gehörenden Museums, dessen Ausstellung sowohl über die Geschichte als des Ichkeul Sees und des Nationalparks als auch über seine einzigartige Flora und Fauna informiert.
Die wärmere Jahreszeit
Tabarka besitzt mediteranes Klima und unterscheidet sich von den heissen Sommern der tunesischen Ostküste, welche je nach Jahreszeit meist 3-5 Grad C höhere Werte vorweisen kann. Während es dem Urlaubsgast dort fast zu warm wird, geht in Tabarka oft ein lindes Lüftchen, welches angenehm zur Abkühlung beiträgt. Bläst hingegen der Saharawind vom Süden her über die Berge, (vornehmlich an manchen Tagen im August), dann können die Temperaturen stark steigen und Abkühlung ist höchst willkommen.
Die stabile Sommersaison mit viel Sonnenschein beginnt meist ab Mitte Mai und erstreckt sich bis in den November, gelegentlich von einzelnen Gewittern oder einzelnen erfrischenden Regentagen unterbrochen. In dieser Zeit erwärmt sich das Meer sehr schnell, so dass sogar im November passable Wassertemperaturen gegeben sind.
Baden im Meer
Die Sandstrände vor den Hotels fallen bis zu ca. 150 m flach ins Meer ab und sind bei ruhigem Seegang ein besonderes Vergnügen für Kinder. Aber Vorsicht: Bei Gewittern und Wetterumschwung draussen auf dem Meer können sich hohe Wellen vor den Stränden und gefährliche Strömungen aufbauen. Dann sollten Sie an unbeaufsichtigen Stränden und Felsbuchten Baden unbedingt vermeiden. Badeverbote erkennen Sie an den Strandflaggen vor den Hotels.
Die kältere Jahreszeit
Ende Februar/Anfang März erblüht bereits die gesamt Küste, während sich Europa noch im tiefen Winter befindet und bietet besonders dem ruhesuchenden Urlaubsgast Naturgenuss, Entspannung und frühlingshaften Sonnengenuss. Die Niederschlags- häufigkeit nimmt nun konstant ab. An der Küste blühen dann unzählige farbenfrohe Pflanzen mit einem betörendem Frühlingsduft.


