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Reisen und Ferien in Senegal mit Xenotours

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Reisen und Ferien in Senegal mit Xenotours

Reisen Rundreisen Ferien und Hotel in Senegal

Senegal, Republik im Westen Afrikas, die im Norden an Mauretanien, im Osten an Mali, im Süden an Guinea und Guinea-Bissau und im Westen an den Atlantischen Ozean grenzt. Gambia, ein kleines, lang gestrecktes Land, bildet eine Enklave im südlichen Teil von Senegal; es erstreckt sich in West-Ost-Richtung entlang dem Fluss Gambia. Die ehemalige französische Kolonie Senegal erlangte am 20. Juni 1960 ihre Unabhängigkeit. Das Land hat eine Gesamtfläche von 196 722 Quadratkilometern. Die Hauptstadt von Senegal ist Dakar.

Senegal liegt im Übergangsbereich zwischen den Grosslandschaften Sudan und Sahel. Die Halbinsel Kap Verde markiert den westlichsten Punkt des Kontinents.

Senegal umfasst den grössten Teil des Küstentieflandes an den Flüssen Senegal und Gambia. Diese Aufschüttungsebene steigt landeinwärts nur allmählich an. Auch weit im Landesinneren bleiben die absoluten Höhen unterhalb von 50 Metern über dem Meeresspiegel. Im Südosten ragen Ausläufer des Hochplateaus Fouta Jalon nach Senegal hinein. Auf der Grenze zu Guinea befindet sich mit 498 Metern die höchste Erhebung von Senegal.

Die circa 500 Kilometer lange, nur schwach gegliederte Küste ist stellenweise versumpft. Die wichtigsten Flüsse sind der Senegal, der im Norden die Landesgrenze zu Mauretanien bildet, der Saloum, der Gambia und der Casamance. Der Wasserstand dieser Flüsse unterliegt starken jahreszeitlichen Schwankungen.

Es herrscht tropisches Klima, das im Norden trocken, im Süden wechselfeucht ausgeprägt ist. Die im Norden von Juli bis Oktober dauernde Regenzeit bringt Jahresniederschläge von maximal 350 Millimetern; im Sommer kommt es gelegentlich zu Dürreperioden. Im Süden des Landes ist es demgegenüber wesentlich feuchter. Die Jahressumme der Niederschläge kann in regenreichen Jahren 1 400 Millimeter übersteigen. Der überwiegende Teil fällt in der Regenzeit, die von April bis November dauert.

Die mittleren Monatstemperaturen liegen im Januar bei 23,3 °C, im Juli bei 28,3 °C. Der kühle Kanarenstrom bewirkt an der Küste für die geographische Breite relativ niedrige Temperaturen; die Jahresmitteltemperatur von Dakar liegt bei 24,5 °C.

Etwa ein Drittel der Landesfläche ist bewaldet. Nachdem die Waldbestände in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen waren, startete die senegalische Regierung umfassende Aufforstungsprogramme. Rund 11 Prozent des Senegal stehen unter Naturschutz; grösstes Schutzgebiet ist der Nationalpark Niokolo-Koba mit einer Fläche von 9 130 Quadratkilometern.

Der nördliche Landesteil gehört zum Sahel, der Übergangszone zwischen der Sahara im Norden und den feuchteren Regionen im Süden. Die Vegetation des Nordens ist von Savannengräsern bestimmt, zwischen denen verstreut Baumgruppen und Dornsträucher wachsen. Weiter im Süden in der Gambiaregion ist der Baumbewuchs dichter. Der äusserste Süden des Landes wird von Mangrovensümpfen und dichten Wäldern (Ölpalmen, Bambus, Mahagoni- und Teakbäume) gekennzeichnet.

Obwohl das Land seit Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts immer wieder von Dürreperioden heimgesucht wurde, weist der Senegal einen grösseren Reichtum an wild lebenden Tieren auf als die meisten anderen Länder im Sahel. Die Lebensräume der Elefanten, Löwen, Schimpansen und Antilopen beschränken sich allerdings grösstenteils auf die schwächer besiedelte Osthälfte des Landes. In den Flüssen leben Flusspferde und Krokodile; zu den zahlreichen Schlangenarten zählen Kobras und Boas.

Der Senegal hat eine Gesamtbevölkerung von etwa 10,9 Millionen Einwohnern (2004); die Bevölkerungsdichte liegt bei 57 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer beträgt 54,9 Jahre, die der Frauen 58,2 Jahre (2004).

Die Bevölkerung von Senegal setzt sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen; hierzu gehören die Wolof (33 Prozent der Gesamtbevölkerung), die Serer (20 Prozent), die Fulbe (15 Prozent), die Tukulor (10 Prozent), die Dyola (8 Prozent), die Bambara, die Malinke (jeweils 6 Prozent) und die Sarakole (2 Prozent).

Die Mehrheit der Bevölkerung lebt an der Westküste, vor allem auf der Halbinsel Kap Verde im Einzugsgebiet der Hauptstadt Dakar. 51 Prozent der Bevölkerung leben in ländlichen Gegenden (2002). Dakar ist Landeshauptstadt, wichtigste Hafenstadt und bedeutendstes Wirtschaftszentrum des Landes; die Stadt hat etwa 2,08 Millionen Einwohner (2000). Weitere grössere Städte befinden sich im westlichen Teil des Landes, darunter Thiès (216 000 Einwohner), Kaolack (193 000), Ziguinchor (162 000) und Saint-Louis (132 000).

Amtssprachen des Landes sind Französisch und Wolof. Auch Serer und Fulbe sind weitere verbreitete afrikanische Sprachen. Wolof ist die Sprache der grössten Bevölkerungsgruppe und wird von den meisten anderen Bewohnern als zweite Sprache beherrscht. Senegalesische Sprachen besitzen zumeist keine oder eine unvollständige Schriftform. Muslime benutzen das arabische Alphabet, um Wolof oder eine der anderen Sprachen zu schreiben. Die Bevölkerung bekennt sich mehrheitlich zum Islam, rund 94 Prozent der Senegalesen sind sunnitische Muslime. Etwa 5 Prozent sind Christen (meist römisch-katholisch), darüber hinaus leben auch Anhänger indigener Religionen im Land.

Senegal begeht islamische, christliche und nationale Feiertage. Dazu gehören Neujahr (1. Januar), Mawloud (der Geburtstag Mohammeds), Ostern, der Unabhängigkeitstag (4. April), der Tag der Arbeit (1. Mai), Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Allerheiligen (1. November) und Weihnachten (25. Dezember). Die islamischen Feiertage richten sich nach dem Mondkalender, so dass sie jedes Jahr auf ein anderes Datum fallen. An Tabaski schlachtet das Familienoberhaupt ein Lamm zu Ehren Abrahams. Korite ist ein Fest, das am Ende des Fastenmonats Ramadan gefeiert wird und zwei Tage andauern kann. Tamkharit, das islamische Neujahr, ist gleichzeitig der Tag, an dem nach muslimischem Glauben das Schicksal eines jeden von Yallah (Allah) bestimmt wird.

Der Alphabetisierungsgrad liegt bei 41,1 Prozent (2004). Es besteht eine Schulpflicht von 6 Jahren (2000). Jedoch besuchen lediglich etwa 60 Prozent der Kinder im Grundschulalter und 15 Prozent der Kinder im Sekundarschulalter den Unterricht. Die 1949 gegründete Universität von Dakar hat eine renommierte Forschungsabteilung für schwarzafrikanische Studien. Die bedeutendsten Kunst-, Geschichts- und Seefahrtsmuseen befinden sich alle in der Hauptstadt.

Die Regierung von Senegal betreibt Rundfunk- und Fernsehsender. Die grösste Tageszeitung, Le Soleil, wird in Dakar verlegt und hat eine Auflage von 40 000 Exemplaren.

Senegal ist eine Präsidialrepublik, die nach der letztmals 1992 geänderten Verfassung von 1963 regiert wird.

Der Präsident ist Chef der Exekutive; er wird für eine Amtszeit von sieben Jahren direkt gewählt und ernennt den Ministerrat, der die Funktion eines Kabinetts erfüllt.

Die Legislative liegt bei der Nationalversammlung, einem Einkammerparlament mit 120 Abgeordneten. Die eine Hälfte wird in Wahlkreisen mit einem Parlamentssitz gewählt, während die andere Hälfte der Parlamentsmitglieder durch Proportionalwahlen bestimmt wird.

Die Mitglieder des Obersten Gerichtshofes in Dakar werden vom Präsidenten ernannt. Die Mitglieder des Hohen Gerichtshofes werden von Vertretern der Nationalversammlung gebildet. Der Hohe Gerichtshof kann dem Präsidenten die Vertrauensfrage stellen. In Dakar, Kaolack, Saint Louis und Ziguinchor gibt es insgesamt vier Assisengerichte; jede Region verfügt über Gerichte der ersten Instanz.

Der Senegal ist in zehn Regionen unterteilt, die jeweils einem vom Präsident ernannten Gouverneur und einer gewählten Regionalversammlung unterstehen. Die Regionen sind in 30 Verwaltungsdepartements mit je einem ernannten Präfekten untergliedert, die sich wiederum in insgesamt 99 Arrondissements aufteilen.

Die wichtigsten Partei sind der Parti Démocratique Sénégalais (PDS), die Alliance des Forces du Progrès (AFP) und der Parti Socialiste (PS).

Die Landwirtschaft ist der dominierende Wirtschaftssektor. Umfassende technische und wirtschaftliche Hilfe kam aus Frankreich, der Europäischen Union und der Weltbank. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 5 037 Millionen US-Dollar (2002).

Wirtschaftliches Rückgrat des Landes ist die Landwirtschaft, in der 77 Prozent der berufstätigen Bevölkerung tätig sind. Etwa 27 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Der Senegal gehört weltweit zu den grössten Produzenten von Erdnüssen, die in vielen Gegenden, vor allem auf den sandigen Böden im Nordwesten, angebaut werden. Ein Grossteil der jährlichen Exporteinkünfte stammt aus der Ausfuhr von Erdnüssen und Erdnussöl. Der Senegal bemüht sich derzeit um eine grössere Fächerung der Landwirtschaft auf verschiedene Anbauprodukte und hat Entwicklungsprojekte im Bereich des bestehenden Reis- und Tomatenanbaus in Angriff genommen. In den frühen neunziger Jahren wurden vor allem Erdnüsse, Hirse, Sorghum und Reis angebaut. Die Viehzucht umfasst vorwiegend Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine sowie Esel und Kamele.

Bedeutende Wirtschaftsfaktoren sind die Holzproduktion und der Fischfang (die Küstengewässer des Landes sind fischreiche Fanggründe). Der Senegal verfügt über eine moderne Fischfangflotte.

In einer Erdölraffinerie werden jährlich 900 000 Tonnen importiertes Rohöl verarbeitet. Die Nahrungsmittelindustrie stellt u. a. Erdnussöl, Raffinadezucker, Fischkonserven und Mehl her. Die Produkte der Fertigungsindustrie umfassen Zement, Schuhe, Textilien, Kunstdünger, Chemikalien und Tabakwaren.

Der Senegal war Mitglied der Französischen Gemeinschaft. Landeswährung ist der CFA-Franc (= 100 Centimes). Die Zentralbank der Westafrikanischen Staaten hat ihren Sitz in Dakar. Im Januar 1994 wurde der CFA-Franc gegenüber dem Französischen Franc um 50 Prozent abgewertet. Senegal leidet unter einem Handelsdefizit. Bedeutendste Exportwaren sind Erdnüsse, Erdnussöl und andere Erdnussprodukte, Phosphate, raffiniertes Erdöl, Fisch und Textilien. Hauptimportgüter sind Rohöl, Pharmazeutika, Industrieeinrichtungen und Getreide. Die wichtigsten Handelspartner sind Frankreich, Nigeria, Italien, Indien und die USA.

Der Senegal verfügt über ein gut ausgebautes Strassennetz mit 14 576 Kilometern befestigten Strassen (1999). Das Eisenbahnnetz ist 906 Kilometer lang (2000) und verbindet die Städte der Küstenregion mit dem Landesinneren und dem Nachbarland Mali.

Die Regierung des Senegal förderte den Tourismus; er ist heute die viertgrösste Devisenquelle des Landes. In den siebziger Jahren wurden die Fremdenverkehrseinrichtungen stark ausgebaut. Vor allem die Sandstrände und die Nationalparks, u. a. auch ein Wildreservat, üben eine grosse Anziehungskraft in diesem Bereich aus.

Die gesamte Elektrizität stammt aus Wärmekraftwerken.

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