95km südlich Siziliens und gerade 290km östlich von Tunesien liegen die maltesischen Inseln. Die geographisch-strategische Lage im Herzen des Mittelmeers war für viele Eroberer immer wieder Anlass sich auf der Insel niederzulassen. Eine unvergessliche und bewegte Geschichte hat Malta zu bieten, denn sie stand schon seit jeher unter dem Einfluss verschiedenster Kulturen. So waren Phönizier, Karthager, Römer, Byzantiner, Normannen, Franzosen und Briten hier und alle hinterliessen ihre kulturellen Spuren. Doch Malta bietet mehr als nur Kultur, denn auch im Bereich Gastronomie und Unterhaltung wird einiges geboten.

Sonniges Wetter, ausgedehnte Strände, ein pulsierendes Nachtleben und 7000 Jahre faszinierende Geschichte - es gibt viel zu sehen und zu erleben. Die fesselnden Sehenswürdigkeiten schnell gefunden - das weltberühmte, zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannte Hypogäum, prähistorische Tempel und stattliche Paläste sind nur einige davon. Megalithe, mittelalterliche Verliese, die Höhle der Kalypso - die maltesischen Inseln sind einfach sagenhaft. Die schmalen, kurvenreichen Strassen der Städte und Dörfer sind gesäumt von Renaissance-Kathedralen und Barockpalästen. Und da die Landschaft mit den ältesten bekannten menschlichen Anlagen der Welt überzogen ist, wurden die Inseln zu Recht als ein Freilichtmuseum bezeichnet.

Malta, die grösste der Inseln, ist das kulturelle, wirtschaftliche und administrative Zentrum. Die zweitgrösste Insel Gozo ist ländlicher, geprägt von Fischfang, Tourismus, Handwerkskunst und Landwirtschaft. Comino ist unbevölkert.

Wir empfehlen einen Tagesausflug auf die Insel Gozo, bei dem Sie die wunderschöne «Blaue Lagune» besichtigen werden. Gozo ist mit der Fähre in ca. 30 Minuten zu erreichen und bietet unberührte Natur, grüne Hügel und majestätische, steil ins kristallklare Meer abfallende Felswände. Die Hauptstadt Victoria, die ihren Namen der Königin Victoria verdankt, liegt in der Mitte der Insel.

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So klein die Insel auch ist, bietet sie doch eine unvergleichliche Vielzahl an Möglichkeiten.

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Malta und seine Inseln
Wer sich in den Trubel stürzen möchte, der ist auf der Hauptinsel genau richtig. Hier gibt es in den grösseren Städten zahlreiche Bars und auch Diskotheken, die das Nachtleben interessant machen. Darüber hinaus gilt es viele Sehenswürdigkeiten auf den einzelnen Inseln und in den Städten und Dörfern zu entdecken. Zahlreiche Tempelanlagen, Paläste und das sogenannte Hypogäum lassen sich hier besichtigen. Dies sind allerdings nur wenige Beispiele für sehr viele einzigartige Highlights, welche der Archipel zu bieten hat.

Wer es dagegen lieber ländlicher mag und das Leben der Einwohner kennenlernen möchte, der sollte auf die Insel Gozo übersetzen.

Orte auf Malta

Ferienort Marsaxlokk
Die von der Fischerei geprägte Stadt Marsaxlokk liegt im Süden der Hauptinsel der Republik Malta in einer Bucht. Die Hauptstadt ist nur wenige Kilometer entfernt und kann mit dem Bus oder einem Leihwagen schnell erreicht werden. Ebenso ist ein Tagesausflug von Valetta nach Marsaxlokk möglich. Ein Besuch dieser Stadt lohnt sich in jedem Fall. So kann man hier die wunderschönen bunten Fischerboote bewundern. Durch die Spiegelung im Wasser entsteht ein interessantes Farbspiel. Die sogenannten Luzzus laufen bereits am frühen Morgen in den Hafen Marsaxlokks ein. Wer früh aufsteht wird hier belohnt werden. So kann man zur Morgenstunde das bunte Treiben im Hafen mit erleben. Die Fischer präsentieren ihre frische Ware und Restaurantbesitzer und Köche begutachten und kaufen diese. Ein besonderes Highlight sowohl für Einheimisch als auch für Touristen ist der Fischmarkt, welcher jeden Sonntag am Morgen stattfindet. Neben fangfrischem Fisch werden hier auch andere Waren und Lebensmittel angeboten. Dieses Spektakel auf Malta sollte man sich unter keinen Umständen entgehen lassen.

Ferienort Xaghra
Die kleine Stadt Xaghra liegt im Osten der Insel Gozo, welche zu der Republik Malta gehört. Wer hierhin reist, den erwarten zahlreiche Überbleibsel aus längst vergangener Zeit. So sollte man unbedingt den Tempel von Ggantija besichtigen und die megalithischen Überbleibsel betrachten. Beide wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Im den Tempeln von Ggantija kann man noch Überreste von Altären deutlich erkennen und teilweise ragen die Aussenmauern noch immer mehrere Meter in die Höhe. Diese Anlage befindet sich auf einem Hügel über der Stadt. Zahlreiche Busse bringen Touristen hierhin. Der megalithische Steinkreis von Xaghra ist ebenfalls ein Highlight, welches jeder Urlauber während seines Aufenthalts auf Malta gesehen haben sollte. Eine andere Bezeichnung für den 45 Meter im Durchmesser grossen Steinkreis ist Brochtorff Circle. Da er nur wenige hundert Meter vom Ggantija Tempel entfernt liegt, bietet es sich an, beide Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu besichtigen.

Sliema
Die grösste Stadt des Archipels liegt auf der östlichen Küstenseite der Hauptinsel. Sliema hat sich von einem idyllischen kleinen Fischerdorf zu einem echten Zentrum für Tourismus und Wirtschaft entwickelt. Heutzutage gehört es zu den beliebten Ausflugszielen für Reisende und gilt als eine sehr beliebte Wohngegend für Einheimische. Zentral und sehr gut besucht ist stets die Uferpromenade. Diese ist neu gestaltet worden und sieht durch zahlreiche Palmen sehr hübsch aus. Hier treffen sich sowohl am Tag als auch am Abend viele Menschen, um zum Beispiel in einer Bar einzukehren. Ansonsten sind die Küstenabschnitte von Sliema meist geprägt von hohen Hotelanlagen. Aber auch Überbleibsel aus früheren Zeiten in Form von militärischen Anlagen sind hier zu finden. In der Altstadt, im Inneren von Sliema kann man dagegen die traditionelle maltesische Bauweise antreffen. Kleinere Bauten in typisch mediterranen Stil dominieren hier das Stadtbild.

Valetta
Valetta ist die Hauptstadt des Archipels Malta und gleichzeitig die kleinste Hauptstadt der Welt gemessen an ihrer Fläche. Darüber hinaus hat sie auch den Ruf der am besten gesicherten Stadt der Welt erhalten, weil sie von zahlreichen Bastionen umgeben ist. Besucher können hier zahlreiche Sehenswürdigkeiten bestaunen, denn Valetta von der UNESCO ist als Gesamtmonument in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen worden. Mit ihren Festungsmauern, alten Stadttoren und historischen Bauwerken gehört die Hauptstadt der Republik Malta zu den schönsten in Europa. In engen Gassen, die der Stadt Charme verleihen, kann man in zahlreichen Geschäften stöbern oder sich in einer Bars niederlassen. Wer durch die Stadt spaziert, dem werden die zahlreichen Treppen und vergleichsweise steilen Hänge auffallen. Diese sind ebenfalls typisch für die schachbrettartig angelegte Stadt. Der Grossmeisterpalast und die St. John’s Co-Kathedrale gehören zu den Sehenswürdigkeiten Valettas. Beide liegen an der Republic Street. Die St. John’s Kathedrale ist das Wahrzeichen der Stadt Malta.

Mdina
Mitten im Zentrum der Hauptinsel von der Republik Malta liegt die kleine Stadt Mdina. Lediglich wenige hundert Einwohner leben hier, dennoch ist die ehemalige Hauptstadt ein beliebter touristischer Anlaufpunkt. Hier kann man nämlich das Mittelalter noch hautnah erleben. Zahlreiche mittelalterliche Bauten dominieren das Stadtbild. Dabei muss man durch schmale Gassen wandeln, um alles zu bestaunen. Autos können in Mdina auf Grund der engen Wege kaum fahren. Die Bauten aus Kalkstein, welche typisch für die damalige Bauweise auf Malta gewesen sind, geben dem Städtchen einen ganz eigenen Charme. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das Stadttor, welches liebevoll mit zahlreichen Details verziert worden ist der Palazzo Falcon sowie die die beeindruckende Kathedrale von Mdina. Das Städtchen im Zentrum Maltas wird häufig mit dem Attribut still in Verbindung gebracht. Das liegt daran, dass die meisten Besucher die Stadt am Abend wieder verlassen. In Mdina selbst gibt es nämlich nur ein kleines Hotel und ein Restaurant.

Rabat
Wer sich in das pralle Leben stürzen und dabei dennoch das traditionelle Malta kennenlernen möchte, der ist in der Stadt Rabat genau richtig. In der Nachbarstadt von Mdina auf der Hauptinsel gibt es zahlreiche kleine und grössere Geschäfte, die zum Schaufensterbummel und Shoppen einladen. Aber auch ein Gemüsemarkt mit frischen Waren lockt Einheimische und Touristen an. Am Abend kann man in Rabat in einer der vielen Bars einkehren. Bei einem köstlichen Cocktail kann man so den Tag perfekt ausklingen lassen. Die kleinen Gässchen bieten sich für einen Stadtbummel am Tag ebenfalls sehr an. Zudem sollte jeder während seiner Malta Reise in Rabat das Museum für Römische Altertümer besichtigt haben. Hier kann man unter anderem eine Villa aus dem ersten ersten Jahrhundert nach Christus bestaunen. Diese ist ausgegraben worden und ist ein Highlight des Museums. Ausserdem kann man hier zahlreiche Mosaiken und Statuen aus der römischen Zeit zu sehen.

Xlendi
Wer auf der Insel Gozo seinen Malta Urlaub verbringt, den wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit auch in die Stadt Xlendi verschlagen. Das ehemals kleine Fischerdorf hat sich mittlerweile zu einem beliebten Touristenziel entwickelt. Zahlreiche Hotels und Appartementanlagen laden zum längeren Verweilen in der Stadt ein. Über den Hafen der Stadt wacht der Schutzpatron, der heilige Andreas. Die weisse Statue ist bereits von Weitem zu erkennen. Vor allem die kleine Bucht ist bei Urlaubern sehr beliebt. Da diese an Felsplateaus gelegen ist, sind überall Leitern angebracht, so dass man ohne Mühe in das blaue, kristallklare Meerwasser gelangen kann. Auch der Ausstieg aus dem Wasser gelingt auf diese Weise mühelos. Auf dem Felsen kann man sich zwischendurch wunderbar bräunen. Auch Tauchbegeisterte, die nach Malta reisen, kommen in Xlendi auf ihre Kosten. Gleich mehrere Tauchschulen verleihen Materialien an erfahrene Besucher und lehren Neugierige in Kursen.

St. Julians
Im Nordosten an der Küste der Hauptinsel Maltas liegt St. Julians. Diese Stadt im Bezirk North Harbour ist auch unter dem Namen San Giljan bekannt. Hier ist jeder richtig, der sich ins Nachtleben stürzen und feiern möchte. In der Stadt treffen sich sowohl junge Einheimische als auch zahlreiche Reisende. Hier findet man sehr viele Bars, Kneipen und Diskotheken auf kleinem Raum, so dass für jeden die richtige Location darunter ist. Auch das weltberühmte Hard Rock Cafe ist hier mit einer Niederlassung vertreten. Ausserdem kann man es sich in Jazz.sowie Piano Bars bei exellenter Live-Musik gemütlich machen. Auch wenn vor allem die Moderne das heutige Stadtbild St Julians prägt, kann man dennoch überall Überreste von dem damaligen kleinen Fischerdorf wiederfinden. So ist vom früheren Paceville der Hafen mit kleinen Fischerhäusern und bunten Booten übrig geblieben. Die Skyline der Partystadt Maltas prägt jedoch ein Hochhaus, der sogenannte Portomaso Tower.
Maltas Schwesterinsel Gozo, deren Name aus dem kastilischen Wort für "Freude" abgeleitet ist, befindet sich im Norden Maltas. Obwohl nur 25 Minuten mit der Fähre entfernt, strahlt Gozo, auch "Insel der Liebe und des Honigs" genannt, eine weitaus ruhigere und ländlichere Atmosphäre als die Hauptinsel aus. Die bezaubernden Dörfer und entspannte Lebensart der Bewohner entführen den Besucher in eine längst vergangene Zeit. Die Zitadelle der kleinen Inselhauptstadt Victoria wurde im 16. Jahrhundert von den Johanniter-Rittern erneut befestigt und bot den damaligen Bewohnern Gozos Schutz vor zahlreichen Angriffen durch Türken und Piraten. Weitere Sehenswürdigkeiten der Insel sind die Tempelanlage von "Ggantija", der eindrucksvolle Felsen "Azure Window" sowie der rote Sandstrand "Ramla l-Hamra".

Gozo bietet eine einzigartige Vielfalt an kulturellen Stätten und Naturattraktionen. Besuchen Sie die imposante, oberhalb der Inselhauptstadt Victoria thronende Zitadelle oder lassen Sie die spirituell-religiöse Atmosphäre der Wallfahrtsbasilika Ta’ Pinu auf sich wirken. Nicht nur Gozos grüne und terrassenartig geformte Landschaft mit ihren sanften Hügeln, sondern auch die Küstenlinie ist spektakulär. Der durch Wind und Wetter bizarr geformte Felsen Azure Window in Dwejra mutet wie ein majestätisches Tor zum Meer an. Das nahe gelegene Binnenmeer erfreut sich mit seinem flachen und angenehm warmem Wasser bei Schwimmern grösster Beliebtheit. Ein Besuch dieser friedvollen Insel hinterlässt unvergessliche Eindrücke und Erinnerungen an einen Ort, in dem die Zeit stillzustehen scheint und wo es so einfach ist, den Alltag hinter sich zu lassen. Man stellt sich unweigerlich die Frage, ob Odysseus tatsächlich gegen seinen Willen hier festgehalten wurde.

Was Gozo so besonders und besuchenswert macht:

Die Zeit scheint still zu stehen
Gozo strahlt eine Atmosphäre von Ruhe und Frieden aus. Diese beruht auf festen Wurzeln und Traditionen.

Tauchen
Die Insel beherbergt einige der aussergewöhnlichsten Tauchstellen des Mittelmeers, das Blue Hole, Fungus Rock und das Binnenmeer, um nur einige zu nennen.

Ggantija Tempel
Diese sind bei weitem die beeindruckensten altertümlichen Ruinen und die ältesten bekannten menschlichen Konstrukturen der Welt, Heimat der ersten Siedler.

Das Dorfleben
Die malerischen Dörfer sind das wirkliche Herzstück Gozos. Vieles im täglichen Leben basiert auf alten Traditionen; ein Beispiel dafür ist Fontana, ein Waschloch, das seit hunderten von Jahren und noch heute im Gebrauch ist.

Die Landschaft
Gozo ist um einiges grüner als Malta und bietet fesselnde Ausblicke. Von Wanderern bis zu Photographen, alle werden von den spektakulären Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten verzaubert sein.

Gbejniet
Dies ist ein Käse, der von Ziegenmilch hergestellt wird. Man findet diesen an vielen Orten, wo er  frisch oder getrocknet angeboten wird. Wird Gbejniet mit ein wenig Olivenöl beträufelt, mit Pfeffer und Salz gewürzt, schmilzt er im Mund und weckt das Verlangen nach mehr.

Ramla L-hamra
Dieser Strand ist mit Abstand der beste der Insel. Im Gegensatz zu anderen Stränden ist der Sand von roter Farbe, das Wasser ist klar, und obwohl man den Eindruck gewinnen könnte, dass Teile des Strandes Kieselsteine beherbergen, sind diese in Wirklichkeit letzte Zeugen einer altertümlichen Ruine.

Fähre nach Gozo
Nach Gozo sind es etwas mehr als 20 Minuten mit einer Passagier- und Autofähre. Dies ermöglicht es, die Insel für einen Tag zu erobern, selbst wenn die Zeit eher knapp ist.

Ta-Pinu Kirche
Viele Wunder soll ein Besuch in dieser Kirche schon bewirkt haben. Dort gibt es eine Ecke, die nur für Opfergaben in der Form von Gegenständen von Menschen bestimmt ist, welche solche Wunder erfahren haben.

Mythologie
Es gibt eine Anzahl von Höhlen, die in der Griechischen Mythologie eine Rolle spielen. Im einzelnen sind es die Calypso Caves und die Caves of Xaghra, welche auch Stalaktiten und Stalagmiten behausen.
Gozo, Maltas Schwesterinsel
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Ausflugsziele auf Malta und Gozo
 
Malta hat eine so reiche Geschichte, dass das Land praktisch mit Attraktionen und Sehenswürdigkeiten übersäht ist. Den besten Überblick über touristische und kulturelle Angebote und Sehenswürdigkeiten erhalten Sie auf der interaktiven Karte des maltesischen Tourismusbüros (auf das Bild links klicken). Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem Sie Orte und Themen Ihres Interesses anwählen können.

Nachfolgend die wichtigsten touristischen Highlights von Malta
Die Hauptstadt Valletta ist Gastgeber regelmässiger Konzerte und Schauspiele sowie Ausstellungen und Strassenfeste. Das Archäologiemuseum in Valletta beherbergt eine aussergewöhnlich reichhaltige Sammlung prähistorischer Artefakte. Das Kriegsmuseum auf St. Elmo ist Schauplatz einer sonntäglichen Militärparade in historischen Uniformen, und die Hauptstadt wartet darüber hinaus mit dem imposanten Grossmeisterpalast und dem St. Johannes-Nebendom auf.

Durch 7000 Jahre Geschichte gibt es natürlich endlose Sehenswürdigkeiten: die megalithischen Tempel (mit Ggantija, dem ältesten freistehenden Tempel der Welt), die unterirdischen St. Pauls- und St. Agatha-Katakomben, die bedeutenden Stätten der St. Johannesritter, wie Fort St. Angelo und Fort Rinella (mit der weltgrössten Kanone). Unbedingt sehenswert sind auch die wichtigen Schauplätze des zweiten Weltkriegs, wie der Mgarr-Bunker, die ehemaligen Militärgebäude der Briten in Mtarfa, das Zeughaus und das Maritime Museum in Vittoriosa.

Besuchen Sie die historischen Schauspiele ‚Alarme’ und ‚In Guardia’. Und versäumen Sie nicht den Spaziergang durch die Multimedia-Attraktionen, die Ihnen einen Überblick über die Geschichte Maltas in nicht mal einer Stunde geben. Diese sind interessant und eine tolle Art und Weise, die Bedeutung der besuchten Umgebung zu verstehen.

Das Museum der Römischen Antiquitäten (auch als ‚Die römische Villa’ bekannt) und verschiedene Katakomben können in Rabat besucht werden. In der befestigten Mittelalterstadt Mdina können Sie von napoleonischen Truppen bis zum Blumenfestival viel erleben. Den Dom und sein Museum dürfen Sie nicht versäumen, und natürlich auch nicht die Folterkammern und die Mdina-Erfahrung. Die laternenerleuchteten Strassen von Mdina bei Nacht zaubern dagegen eine einzigartige romantische Atmo-sphäre hervor. Besuchen Sie auch den Fontanella Tee-Garten mit seinem berühmten Schokoladenkuchen, der direkt auf der Bastion gelgen ist und einen herrliche Blick bietet.

Für Kunstliebhaber sind die Möglichkeiten auch unbegrenzt. Besichtigen Sie die imposanten Kunstsammlungen in Nationalen Kunstmuseum, sehen Sie Caravaggios ‚Enthauptung von Johannes dem Täufer’ im St. Johannes-Nebendom und besuchen Sie die restaurierten Fresken am ‚Normannischen Haus’, dem Palazzo Falzon in Mdina. Das St. Johannes Kunstzentrum stellt zeitgenössische Kunst aus.

Spass der anderen Art bieten der leidenschaftliche Karneval und Freiluftkonzerte. Ein Höhepunkt ist der Nadur-Karneval in Gozo und die Parade in Valletta. Für Kinder stehen Themenpärke wie die Filmkulisse des Popeye-Dorfes auf dem Programm.

Für Wasserratten ist Gerätetauchen DER Sport der Inseln. Andere sehr lohnenswerte Aktivitäten sind eine Hafenrundfahrt, Schwimmen in der Blauen Lagune in Comino und im St. Peter-Becken in Marsaxlokk, Jetski ausleihen, eine Jacht chartern, die Mgarr Ix-Xini-Bucht in Gozo besuchen und von den sandigen Stränden aus Gleitschirmfliegen, um Malta aus der Luft zu sehen.

Die ländliche Seite der Inseln ist faszinierend mit idyllischen Dörfer und mitreissender Folklore. Die 365 Kirchen bieten mehr als ein paar Höhepunkte. Als Beispiele seien die Mosta-Kirche mit der drittgrössten Kuppel Europas und die St. Nikolaskirche im Siggiewi-Dorf genannt.

Besuchen Sie die Drei Städte in Cottonera und machen Sie einen Abendspaziergang an der Sliema oder Bugibba-Promenade und besuchen Sie die befestigte Zitadelle in Gozo.

Sonntag morgen sollten Sie zum Markt des Fischerdorfes Marsaxlokk, zum Freiluftmarkt vor Valletta oder zum It-Tokk Viktoriamarkt in Gozo gehen.

Die Inseln sollten zur Festzeit besucht werden, um einen Einblick in das regionale Leben mit all seinen Farben und Traditionen zu bekommen.
Malta - Schatzinsel im Mittelmeer
Die Geschichte Maltas begann mit der menschlichen Besiedlung Anfang der Jungsteinzeit. Eine erste kulturelle Blütezeit fand zwischen 3'800 und 2'500 v. Chr. statt, anschliessend blieb die Inselgruppe längere Zeit unbewohnt. In den vergangenen zweieinhalb Jahrtausenden war die Insel Teil verschiedener Reiche. Nach der Herrschaft der Punier, Römer und Araber stand Malta unter dem Einfluss europäischer Adelshäuser, bevor sich im Jahre 1530 der Malteserorden dort niederliess. Seine, vom Kampf gegen das Osmanische Reich geprägte Regentschaft beeinflusst das Inselleben bis heute. Im Jahre 1798 wurden die Inseln von Frankreich besetzt, die aber zwei Jahre später von Grossbritannien vertrieben wurde. Nach 164 Jahren britischer Kolonialherrschaft wurde Malta 1964 in die Unabhängigkeit entlassen und ist seit 1974 eine parlamentarische Republik. Malta trat 2004 der Europäischen Union bei und führte 2008 den Euro ein.
Chronologie der Geschichte der maltesischen Inseln

6. Jt.v.Chr. In der Jungsteinzeit wandern die ersten Siedler vermutlich aus Sizilien auf dem Seeweg
nach Malta und Gozo ein.
3800-2500 v. Chr. Kupferzeit. Tempelbauten der Megalithkultur.
2300-850 v.Chr. Bronzezeit. Dolmenanlagen; Schleifspuren.
850 v.Chr. Phönizische Besiedlung. Das Seevolk aus dem Ostmittelmeerraum benutzt den sicheren
Hafen (malet=Zuflucht) als Handelsstützpunkt.
600 v.Chr. Karthago, ursprünglich eine phönizische Kolonie, übernimmt die Maltesischen Inseln und
kontrolliert die Schiffahrt im westlichen Mittelmeer.
218 v.Chr. Im 2. Punischen Krieg zwischen Karthago und Rom werden Malta ("Melita") und Gozo
("Gaulus") Teil des römischen Weltreichs.
60 n.Chr. Nach dem Bericht des Apostels Lukas erleidet der heilige Paulus auf dem Weg nach Rom
vor Malta Schiffbruch (St.Paul's Islands), hält sich drei Monate auf den Inseln auf und bekehrt die
Bevölkerung zum Christentum.
395 Römische Reichsteilung. Die Maltesischen Inseln gehören zum Westreich, zusammen mit
Sizilien, dessen Schicksal sie bis zur Ankunft der Ritter des Johanniterordens teilen.
476 Zusammenbruch des Weströmischen Reichs. Goten und Vandalen erobern im 5./6. Jh. die
Inseln.
535 Der oströmische Kaiser Justinian (527-565) lässt Sizilien und die Maltesischen Inseln durch
seinen Feldherrn Belisar für das byzantische Reich erobern.
870 Arabische Eroberung. Einführung von Baumwolle, Zitrone und Feige sowie künstlicher
Bewässerung ab der Mitte des 10. Jh.; Übernahme der arabischen Sprache und des Islam.
1090/1127 Erst nach der zweiten Invasion der Normannen ist die Macht der Araber auf Malta
gebrochen. Vereinigung mit Sizilien unter den normannischen Königen. Die arabische Sprache bleibt
und der islamische Glaube weicht erst allmählich dem Christentum.
1194 Nach dem Aussterben der normannischen Könige übernehmen die deutschen Staufer die
Herrschaft.
1224 Kaiser Friedrich II. siedelt die Anhänger des Islam nach Lucera in Süditalien aus.
1263 Der Papst belehnt die französischen Grafen von Anjou mit Sizilien und Malta, die die letzten
Staufer vertreiben.
1282 Sizilianische Vesper: Sizilien schüttelt die Fremdherrschaft ab und unterstellt sich dem
rechtmässigen Thronerben Peter von Aragon.
1282-1530 Spanische Adlige herrschen in Sizilien und über dem maltesischen Archipel.
1435 Malta ist in 12 Pfarreien (kapelle) mit jeweils einem Priester (kappilan) aufgeteilt.
1453 Die türkischen Osmanen erobern Konstantinopel und besiegeln damit das Ende des
Byzantinischen Reichs; Südeuropa ist über Jahrhunderte starker Bedrohung ausgesetzt.
1470 Durch die Verbindung des Hauses Aragon mit Kastilien werden Sizilien und Malta Teil des
neuen spanischen Weltreichs.
1524 Karl V. bietet dem von den Osmanen aus Rhodos vertriebenen Johanniterorden die
Maltesischen Inseln als Domizil an.
1530 Der Johanniterorden übernimmt Malta und Gozo ; die erste Niederlassung wird Birgu
(Vittoriosa).
1551 In osmanischen Diensten stehende Korsaren von der nordafrikanischen Küste überfallen Gozo
versklaven fast die gesamte Bevölkerung; das beschleunigt die Befestigungsarbeiten der Ritter.
1565 “Great Siege” (Die grosse Belagerung). Die türkische Flotte belagert den neuen Sitz der
Ordensritter über drei Monate lang vergeblich.
1566 Baubeginn von Valletta (benannt nach dem Grossmeister Jean Parisot de la Valette), der Stadt
vom Reissbrett. Malta wird zum Bollwerk des Christentums gegen die islamischen Reiche ausgebaut.
Die Stadt ist im 17.Jh die stärkste Festung Europas.
1574 Gründung der "Sacra Infermeria". Das Hospital des Malteser-Ritterordens erlangt durch seine
vorbildliche Krankenbehandlung Weltruhm.
1683 Die Türken werden vor Wien zurückgeschlagen, und ganz Europa atmet auf; in Malta beginnt
eine Konsolidierungsphase.
18.Jh. Das Ende der türkischen Bedrohung setzt Kräfte für eine rege Bautätigkeit frei, die Malta und
Gozo ein grossartiges barockes Erscheinungsbild beschert.
1789 Französische Revolution. Durch die Enteignung der Ordensbesitzungen bleiben die Gelder für
die Malteser-Ritter aus.
1798 Napoleon nimmt den maltesischen Archipel kampflos ein.
1800 Erhebung gegen die Franzosen; die Malteser rufen die englische Flotte unter Admiral Nelson zur
Hilfe.
1813-1964 Die Maltesischen Inseln gehören als Kolonien zum Vereinigten Königreich Grossbritanien
und erleben in der zweiten Hälfte des
19.Jh. einen Aufschwung als Handelshafen und Hauptflottenstützpunkt der britischen Marine.
1869 Die Eröffnung des Suezkanals rückt Malta ins Zentrum des Mittelmeerhandels.
1870 Bau der Victoria Lines, die den Norden der Insel entlang der "Great Fault", einer Geländestufe
quer durch Malta, befestigen.
1921 Nach den "Sette-Giugno"-Unruhen 1919 wegen Preissteigerungen gewährt Grossbritannien
Malta eine eigene Verfassung und Teilselbstverwaltung.
1934 Maltesisch wird neben Englisch Amtssprache.
1939-1943 Im Zweiten Weltkrieg wird Malta Ziel der schwersten Luftangriffe in Südeuropa. Tausende
von Häusern werden zerstört, über Monate ist die Insel von jeglichen Nachschub abgeschnitten und
erlebt eine furchtbare Hungersnot. Für die heroische Verteidigung verleiht der britische König Malta
das "George Cross", das seither die Nationalflagge schmückt.
1964 Unabhängigkeit Maltas innerhalb des British Commonwealth
1974 Proklamation der Republik
1979 Am 31. März verlässt der letzte britische Soldat Malta.
1987 Die Nationalpartei übernimmt erstmals die Macht von der Arbeiterpartei.
1998 Nach dem erneuten Wahlsieg der Nationalisten verhandelt Malta wieder um den Beitritt zur EU
2004 1. Mai Malta wird Mitglied der Europäischen Union. Mit einem riesigen Feuerwerk und
Lasershow feiert ganz Malta am 1. Mai 2004 in Valletta seinen Beitritt in die EU. Malta ist nun das
kleinste EU-Mitgliedsland.
2008 Malta führt den Euro als offizielles Zahlungsmittel ein
Wetter und Klima auf Malta
Das Klima auf Malta unterliegt der subtropischen Trockenzone, das feuchte und milde Winter sowie warme und trockene Sommer aufweist. Kalte Winde, Stürme, Schnee, Frost und Nebel gibt es auf Malta nie. Im Winter liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei 12°C und im Sommer zwischen 22 und 27°C.

Die Luftfeuchtigkeit auf Malta liegt im Sommer bei durchschnittlich 74%, im Winter bei etwa 78%. Malta hat in der Sommerhälfte ca. 10 Stunden pro Tag Sonne, wobei hier der Monat Juli mit durchschnittlich 12 Sonnenstunden pro Tag der Spitzenmonat ist, gefolgt vom August mit rund 11,5 Stunden Sonne. In der Winterhälfte, zwischen Oktober und April, scheint die Sonne von Malta täglich 6,6 Stunden. Auf Malta regnet es vergleichsweise wenig, mit nur 500 mm Niederschlag pro Jahr. Die Niederschläge fallen zu 80 % auf die Monate von Oktober bis März. Im Winter beträgt die durchschnittliche Wassertemperatur 14 °C und im Sommer 25 °C. Aufgrund dieser Temperaturen, beginnt die Badesaison im Meer Anfang Mai und hält bis in den Oktober hinein an.

Der Herbst ist sehr mild. Wenig Niederschlag und klare sonnige Tage prägen das Bild. Die besten Reisemonate sind Mai, Juni, September und Oktober mit Mittagstemperaturen um die 30° C.
Wettervorhersage für Valletta für die kommenden 2 Tage
Klima und Klimatabelle
Malta - Insel im Herzen des Mittelmeeres